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	<title>EISENBAHNBLOG &#187; Schwebebahn</title>
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		<title>Bahnbegriffe</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 19:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bahnhof und Haltepunkt
In Deutschland definiert die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung Bahnhöfe wie folgt: „Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen oder mit Gleiswechsel wenden dürfen.“ Somit ist eine Zugangsstelle ohne Weiche kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt.
betriebliche Bahnhofsart (Personen-, Güter-, Rangierbahnhof usw.)
Neben den Bahnhöfen und Haltepunkten gibt es auch noch andere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class=medium><strong>Bahnhof</strong> und <strong>Haltepunkt</strong></span></p>
<p>In Deutschland definiert die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung Bahnhöfe wie folgt: „Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, kreuzen, überholen oder mit Gleiswechsel wenden dürfen.“ Somit ist eine Zugangsstelle ohne Weiche kein Bahnhof, sondern ein Haltepunkt.</p>
<p><span class=medium><strong>betriebliche Bahnhofsart</strong></span> (Personen-, Güter-, Rangierbahnhof usw.)</p>
<p>Neben den Bahnhöfen und Haltepunkten gibt es auch noch andere Bahnanlagen wie Abzweigstellen, Anschlussstellen, Deckungstellen, Zugfolgestellen, Zugmeldestellen und Blockstellen sowie die Begriffe Hauptgleise und Nebengleise.</p>
<p>Der Unterschied zwischen einem Bahnhof und einem Haltepunkt ist für Fahrgäste u. A. im Fall einer punktuellen Streckensperrung bedeutsam &#8211; normalerweise wird dann der Verkehr auf der Schiene bis zu den Bahnhöfen aufrechterhalten, die der gesperrten Stelle am nächsten liegen.</p>
<p><span class=medium><strong>Personal</strong></span></p>
<p>Verantwortliche Personen für den Gesamtbetrieb, auch des Gebäudes, ist der Bahnhofvorstand. In Deutschland gibt es seit der Bahnreform 1994 diese Funktion nicht mehr. Durch die Aufteilung der Bahn in verschiedene Unternehmen gibt es keinen Gesamtverantwortlichen für einen Bahnhof mehr. Die sogenannten Bahnhofsmanager sind nur mehr für Gebäude und Bahnsteige und deren Vermarktung zuständig. Die anderen Bereiche, wie Zugbegleiter, Stellwerkspersonal, Fahrkartenverkäufer haben eigene Vorgesetzte in den, zum Teil weit entfernten Niederlassungen ihrer Teilunternehmen. Für die Abwicklung des aktuellen Zugverkehrs sind Fahrdienstleiter zuständig. War früher jeder Bahnhof mit einem solchen besetzt, so geht heute die Entwicklung zur Zentralisierung in Betriebszentralen, die mehrere hundert Kilometer Bahnstrecke fernsteuern.</p>
<p><span class=medium><strong>Kopfbahnhof</strong></span></p>
<p>Die geschichtlich älteste Bauweise ist der Kopfbahnhof oder Sackbahnhof. Hierbei enden eine oder mehrere Eisenbahnstrecken an einem Punkt.</p>
<p><span class=medium><strong>Durchgangsbahnhof</strong></span></p>
<p>Die häufigste Bahnhofsbauart ist der Durchgangsbahnhof. Hierbei durchlaufen ein oder mehrere durchgehende Hauptgleise das Bahnhofsgelände, erhalten dort Gleisverbindungen und erweitern sich gegebenenfalls durch zusätzliche Bahnhofsgleise, z. B. Bern HB, Hannover Hbf, Innsbruck Hbf. Das Empfangsgebäude liegt meistens seitlich zum Gleisfeld und ist mit den Bahnsteigen durch Unter- und/oder Überführungen verbunden.</p>
<p><span class=medium><strong>Reiterbahnhof</strong></span></p>
<p>Eine Variante des Durchgangsbahnhofs ist der Reiterbahnhof oder Galeriebahnhof, bei denen das Empfangsgebäude quer über das Gleisfeld gebaut ist, z. B. Hamburg Hbf, Kassel-Wilhelmshöhe, sowie Bahnhöfe, bei denen die Gleise über dem Empfangsbereich liegen, z. B. Essen Hbf.</p>
<p><span class=medium><strong>Inselbahnhof</strong></span></p>
<p>Inselbahnhöfe sind Durchgangsbahnhöfe, bei denen das Empfangsgebäude zwischen den Gleisen liegt, z. B. Halle (Saale) Hbf.</p>
<p><span class=medium><strong>Trennungsbahnhof</strong></span></p>
<p>Trennungsbahnhöfe liegen an einem Streckenabzweig. Liegt das Empfangsgebäude hierbei zwischen der durchgehenden Strecke und dem abzweigenden Ast spricht man von einem Keilbahnhof, z. B. Arth-Goldau, Gießen. Dreiecksbahnhöfe bieten zusätzlich eine Querverbindung zwischen den beiden Zweigen auf der anderen Seite des Empfangsgebäudes.</p>
<p><span class=medium><strong>Berührungsbahnhof</strong></span></p>
<p>Ein sehr seltener Typ ist der Berührungsbahnhof, der von zwei verschiedenen, nicht miteinander verbundenen Strecken durchlaufen wird (z. B. Locarno, Mülheim (Ruhr) Hbf).</p>
<p><span class=medium><strong>Kreuzungs- und Turmbahnhof</strong></span></p>
<p>Kreuzen sich zwei Strecken in einem Bahnhof, dann geschieht dies gewöhnlich höhengleich in einem Kreuzungsbahnhof; oder aber die Strecken sind in der seltenen Bauform eines Turmbahnhofes auf unterschiedlichem Niveau kreuzungsfrei geführt, z. B. der Berliner Hauptbahnhof.</p>
<p><span class=medium><strong>Tunnelbahnhof</strong></span></p>
<p>Tunnelbahnhöfe liegen vollständig unterirdisch. Meistens handelt es sich um einfache Durchgangsbahnhöfe oder quasi unterirdische Turmbahnhöfe, wenn sie mehrere Tunnelstrecken verbinden, z. B. der S-Bahnhof Frankfurt Konstablerwache, Zürich Stettbach. Das Wort Tiefbahnhof wird meistens gleichbedeutend verwendet, kann aber auch einen Bahnhof in einem nach oben offenen Trogbauwerk bezeichnen, z. B. Flughafenbahnhof Köln/Bonn, Zürich Stadelhofen.</p>
<p><span class=medium><strong>Anschlussbahnhof</strong></span></p>
<p>Die Ausgangs- bzw. Endpunkte der von Hauptstrecken abzweigenden Anschlussbahnen werden als Anschlussbahnhöfe bezeichnet.</p>
<p><span class=medium><strong>Bahnhofskategorien</strong></span></p>
<ul>
<li>Personenverkehr:</p>
<ul>
<li>Personenbahnhöfe,<br />als verkehrliche Sonderformen der Personenbahnhöfe:</p>
<ul>
<li>Flughafenbahnhöfe (z. B. Berlin-Schönefeld),</li>
<li>Messebahnhöfe (z. B Bahnhof Hannover Messe/Laatzen),</li>
</ul>
</li>
<li>Abstellbahnhöfe für Reisezugwaggons,</li>
<li>Postbahnhöfe (die Postbeförderung wurde bis zu ihrer Verlagerung auf die Straße in Reisezügen durchgeführt);</li>
</ul>
</li>
<li>Güterverkehr:
<ul>
<li>Güterbahnhöfe einschließlich Containerbahnhöfe,</li>
<li>nichtöffentliche Werks- oder Industriebahnhöfe (z. B. BASF in Ludwigshafen) und Zechenbahnhöfe,</li>
<li>Hafenbahnhöfe (für den Güterumschlag zwischen Eisenbahn und Wasserstraßen, z. B. Kleinhüningen Hafen in Basel; in Ausnahmefällen auch mit Personenverkehr zum Umstieg auf ein Passagierschiff, z. B. Bahnhof Emden Außenhafen);</li>
<li>Rangierbahnhöfe (z. B. Maschen bei Hamburg);</li>
</ul>
</li>
<li>beiden Verkehrsarten dienen meistens:
<ul>
<li>Betriebsbahnhöfe,</li>
<li>Grenzbahnhöfe (z. B. Aachen, Frankfurt (Oder)),</li>
<li>Fährbahnhöfe (Bahnhof an der Küste eines Flusses, einem See oder dem Meer, der unmittelbar in einen Fähranleger übergeht, so dass Eisenbahnfahrzeuge auf die Eisenbahnfähren auffahren und übergesetzt werden können; Beispiel: Messina),</li>
<li>Spurwechselbahnhöfe mit Umspur- und/oder Umladeeinrichtungen</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Nach der Relation unterschieden werden Endbahnhöfe, Unterwegsbahnhöfe und Knotenbahnhöfe.</p>
<p><span class=medium><strong>Bahnen</strong></span> sind spurgebundene Verkehrs- und Transportmittel. Sie verkehren hauptsächlich auf oder unter einer beziehungsweise zwei Leitschienen (Schienenbahn, Hängebahn), schweben über oder unter dem Magnetfeld einer sogenannten Trasse (Magnetschwebebahn, Transrapid) oder werden an Kabeln (Kabelbahn) oder Seilen (Seilbahn) geleitet. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Verkehrsinfrastruktur.</p>
<p>Die meisten Bahnen werden über Stahlräder durch Schienen geführt, einige fahren mit gummibereiften Fahrzeugen auf Beton (Métro Paris, anderen Métros in Frankreich und Flughafen-Shuttle in Frankfurt) nur wenige schweben auf einem Magnetfeld.</p>
<p>Zu den mechanischen geführten Systemen gehören vor allem die Schienenbahnen, die das Rad-Schiene-Prinzip nutzen. Sie werden auch als Schienenverkehrssysteme bezeichnet, die Fahrzeuge als Schienenfahrzeuge. Diese haben entweder einen eigenen Fahrantrieb (Triebwagen) oder werden von einer Lokomotive gezogen oder geschoben. Seltenere Spezialfälle mechanisch geführter Systeme sind Schwebebahnen sowie Systeme, bei denen die Fahrzeuge keinen eigenen Antrieb haben, sondern von einem ortsfesten Motor bewegt werden, beispielsweise Seilbahnen. Magnetisch geführt sind zum Beispiel die Magnetschwebebahnen.</p>
<p>Als Bahnen werden auch bahnähnliche Gespanne, die meist aus einem bereiften, lokomotivähnlichen Fahrzeug (Lok) und einer Wagenkette bestehen, bezeichnet. Solche beispielsweise in touristisch erschlossenen Gebieten eingesetzten Züge tragen oft phantasievolle Namen und lassen sich dem Begriff Bummelzug oder Bimmelbahn zuordnen.</p>
<p><span class=medium><strong>Eisenbahnen</strong></span></p>
<p>Am weitesten verbreitet sind auf zwei Stahlschienen geführte Eisenbahnen. Sie dienen dem öffentlichen Personen- Nah- und Fernverkehr und/oder dem Güterverkehr. Sie werden nach ihrer Bedeutung und den technischen Gegebenheiten in Haupt- und Nebenbahnen unterschieden. Eisenbahnen werden in der Regel von staatlichen Unternehmen, im Nahverkehr teilweise auch von privaten Unternehmen betrieben. Für den Güterverkehr gibt es darüber hinaus Eisenbahnen des nichtöffentlichen Verkehrs (Werksbahnen): Anschlussbahnen verbinden einen Betrieb mit dem öffentlichen Eisenbahnnetz, während Gruben- und Feldbahnen dem innerbetrieblichen Verkehr dienen.</p>
<p>Nach ihrer Spurweite unterscheidet man Normalspur- (1435 mm), Schmalspur- und Breitspurbahnen (in Spanien, Portugal, Russland, Weißrussland und Ukraine). Die Personenzüge unterscheidet man nach Beförderungsentfernung und -dauer in Fern- und Nahverkehrszüge.</p>
<p>Wesentlich ist zur Definition einer &#8220;Eisenbahn&#8221; in Deutschland auch die rechtliche Abgrenzung zu anderen Schienenbahnen, vor allem den Straßen-, Stadt- und U-Bahnen, aus denen sich jeweils unterschiedliche Rechtsvorschriften für den Betrieb ergeben:</p>
<ul>
<li>Für Eisenbahnen gilt das Allgemeine Eisenbahngesetz (AEG) und die Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) sowie das Gesetz zur Neuordnung des Eisenbahnwesens in Deutschland (EneuOG).</li>
<li>Straßenbahnen einschließlich Stadt- und U-Bahnen werden nach Personenbeförderungsgesetz (PBefG) und Verordnung über den Bau und Betrieb von Straßenbahnen (BOStrab) betrieben.</li>
</ul>
<p><span class=medium><strong>S-Bahnen</strong></span></p>
<p>Die Stadtschnellbahn, kurz S-Bahn genannt, dient dem Personennahverkehr in Großstadtregionen und verkehrt in besonders dichtem Takt auf oder neben den Hauptbahnen in Großstadtbereichen. Idealerweise sind S-Bahnen vom sonstigen Bahnverkehr unabhängig (so in Berlin und Hamburg, die über separate Gleichstromschienen versorgt werden). In anderen Städten wie München, Stuttgart, Frankfurt, Köln-Düsseldorf-Ruhrgebiet, Hannover, Nürnberg, Dresden, Leipzig und Rostock fahren die S-Bahnen auf den Kernstrecken auf eigenem Gleiskörper, ansonsten mit den Regional- und Fernzügen zusammen und erhalten den Wechselstrom aus der gemeinsamen Oberleitung. Rechtlich gelten die S-Bahnen als klassische Eisenbahnen.</p>
<p><span class=medium><strong>Andere Nahverkehrsbahnen</strong></span></p>
<p>Schienenbahnen des Nahverkehrs, die nicht zu den Eisenbahnen zählen:</p>
<p><span class=medium><strong>Straßenbahnen</strong></span></p>
<p>Straßenbahnen sind öffentliche Schienenbahnen, die weder zu den Haupt- und Nebenbahnen noch zu den Bergbahnen zählen. Sie dienen dem Nahverkehr, vor allem in Großstädten und werden in der Regel von kommunalen oder privaten Unternehmen betrieben. Fast alle Straßenbahnen werden heute elektrisch betrieben. Im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Pferde- und Dampfstraßenbahnen. Klassische Straßenbahnen fahren auf der Fahrbahn oder auf einem besonderen Bahnkörper im Straßenbereich. Straßenbahnen fahren zumeist auf Sicht und müssen daher über sehr wirksame Bremsen verfügen. Auf eigenen Bahnkörpern, auf denen höhere Geschwindigkeiten zugelassen sein können, oder in Tunnelstrecken kommen Signalsysteme zum Einsatz.<br />
In Deutschland gilt für Straßenbahnen in Abgrenzung zum Eisenbahnbetrieb die Verordnung über den Bau und Betrieb von Straßenbahnen (BOStrab)</p>
<p>Kabelbahnen sind Straßenbahnen, die von einem ortsfesten Antrieb an einem Kabel gezogen werden, beispielsweise die Cable cars in San Francisco. Technisch sind sie eine spezielle Art der Standseilbahnen.</p>
<p><span class=medium><strong>Stadtbahnen</strong></span></p>
<p>Stadtbahnen nennt man schnelle Straßenbahnen, deren Netz größtenteils vom Straßenverkehr unabhängig ist und meist einen eigenen Gleiskörper haben. In der Innenstadt verlaufen sie teilweise in Tunnel. Die Netze sind meist mit dem Logo U-Bahn Stuttgart, Hannover) oder auch S-Bahn (Karlsruhe) versehen. In einigen Städten weisen nur die unterirdischen Stationen das U-Bahn-Logo auf (Köln). Auch die Stadtbahnen unterliegen der BOStrab.</p>
<p>Von Regionalstadtbahnen ist die Rede, wenn Straßenbahnen auf Haupt- oder Nebenbahnen übergehen; solche Bahnen sind rechtlich Zwitter.</p>
<p><span class=medium><strong>U-Bahnen</strong></span></p>
<p>Untergrundbahnen (Metros) dienen dem Personennahverkehr in Großstädten, werden elektrisch mit Gleichstrom angetrieben und fahren auf eigenen Bahnkörpern, meist unterirdisch im Tunnel, auch auf Viadukten als Hochbahn oder ebenerdig. Der U-Bahn-Betrieb ist durch Signalsysteme gesichert. Sie werden in der Regel von kommunalen Unternehmen betrieben. Da sie keine höhengleichen Kreuzungen mit Straßen aufweisen, sind sie vom Straßenverkehr unabhängig, zählen aber rechtlich dennoch zu den Straßenbahnen. Reine U-Bahnen in Deutschland haben Berlin, Hamburg, München und Nürnberg. Rechtlich zählt In Deutschland die U-Bahn in Abgrenzung zum Eisenbahnbetrieb zu den Straßenbahnen. Hier gilt die (BOStrab).</p>
<p><span class=medium><strong>Einschienenbahnen</strong></span></p>
<p>Einschienenbahnen dienen ebenfalls dem öffentlichen Personenverkehr und fahren auf oder unter einem einzelnen schmalen Fahrweg.</p>
<p>Bei den Hängebahnen befindet sich das Fahrzeug unter einer Tragschiene. Die berühmte, 13,3 Kilometer lange Wuppertaler Schwebebahn verläuft großenteils über dem Flusstal der Wupper und wurde 1901 in Betrieb genommen. Jünger sind die H-Bahn in Dortmund und der Sky-Train in Düsseldorf, bei denen es sich um automatische, fahrerlose Systeme handelt.</p>
<p>Bei Sattelbahnen befindet sich das Fahrzeug oberhalb des Fahrwegs. Das Fahrzeug umfasst hierbei den Tragkörper. Zu ihnen gehören Alwegbahnen sowie Magnetschwebebahnen wie der Transrapid.</p>
<p><span class=medium><strong>Bergbahnen</strong></span></p>
<p>Bergbahnen befördern Personen – meist Touristen – und Güter vom Tal auf einen Berg oder umgekehrt. Sie benutzen als Zahnradbahnen oder Seilbahnen vom normalen Eisenbahnnetz abgesonderte Strecken. Die Seilbahnen können entweder als Standseilbahnen auf der Erdoberfläche oder als Luftseilbahnen verkehren. Die Zahnradbahn überträgt ihre Antriebskraft mit einem Zahnrad auf die Schiene. Bei der Reibradbahn wird die Antriebskraft durch eigene Reibräder mit erhöhtem Anpressdruck auf eine Mittelschiene übertragen.</p>
<p>Andere Eisenbahnen – auch Zahnradbahnen –, die im Gebirge verkehren, werden als Gebirgsbahnen bezeichnet. Bei ihnen handelt es sich um Haupt- oder Nebenbahnen, die Teil eines größeren Bahnsystems sind.</p>
<p><span class=medium><strong>Sonstige Bahnen</strong></span></p>
<p>Auf Schienen fahren auch einige Fahrgeschäfte auf Jahrmärkten und in Freizeitparks, zum Beispiel Achterbahnen und Geisterbahnen. Für den Gütertransport innerhalb von Gebäuden existieren verschiedene Schienenförderanlagen, die für den automatischen Transport konzipiert sind.</p>
<p>Für Kinder gibt es Spielzeugeisenbahnen, für die Freizeitbeschäftigung die Modelleisenbahn.</p>
<p>Ein <span class=medium><strong>Stellwerk</strong></span> ist eine Bahnanlage der Eisenbahn, von der aus Einrichtungen im und am Schienenfahrweg, wie Weichen und Signale, zur Durchführung von Zugfahrten und beim Rangieren zentral gestellt werden. Mechanische, elektrische oder elektronische Abhängigkeiten zwischen diesen Einrichtungen und dem Stellwerk sichern durch Herstellen der so genannten Signalabhängigkeit den Fahrweg und bilden dann eine Fahrstraße.</p>
<p>Die Signalabhängigkeit sorgt dafür, dass ein Signal nur dann auf Fahrt gestellt werden kann, wenn alle Einrichtungen des Fahrweges richtig gestellt und ggf. von Fahrzeugen frei sind und in diesem Zustand bleiben, bis die zu sichernde Fahrt stattgefunden hat und die Fahrstraße manuell oder zugbewirkt wieder aufgelöst ist.</p>
<p>Stellwerke regeln darüber hinaus mit Hilfe des Streckenblocks auf der freien Strecke das Fahren der Züge im „Raumabstand“, auch Blockabstand genannt. Das wird durch die Einteilung der Strecke in Blockabschnitte oder -strecken gewährleistet, die meist mit Blocksignalen begrenzt sind.</p>
<p>Der erste Grossbuchstabe gibt den Anfangsbuchstaben des Bahnhofsnamens (meist der Ortsname) an. Der folgende klein geschriebene Buchstabe bezeichnet die Lage des Stellwerks innerhalb eines Bahnhofs nach der Himmelsrichtung Norden („n“), Westen („w“), Süden („s“) und Osten(„o“). Die Funktion eines Stellwerks wird durch die Buchstaben „f“ für Fahrdienstleiterstellwerk sowie „p“, „g“ und „r“ für die Zugehörigkeit zu einem Personen-, Güter- oder Rangierbahnhof. Weil viele Orte nur über ein Fahrdienstleiterstellwerk (mit der Kennung „f“) verfügen, werden die zusätzlichen Kennungen nur in größeren Bahnhöfen verwendet.</p>
<p><span class=medium><strong>Bediener</strong></span></p>
<p>Der Bediener eines Stellwerkes wird in Deutschland Wärter genannt. Ein Wärter, der die Durchführung der Zugfahrten eigenverantwortlich nach den Vorgaben des Fahrplanes leitet, heißt Fahrdienstleiter. Wärter, die keine Fahrdienstleiter sind, heißen Weichenwärter. Sie bedienen ihr Stellwerk eigenverantwortlich beim Rangieren und wirken bei Zugfahrten im Einzelauftrag des Fahrdienstleiters mit. Die dazu erforderlichen technischen Abhängigkeiten schaffen die Einrichtungen des Bahnhofsblocks.</p>
<p>Im erweiterten Sinn steht das Wort „<span class=medium><strong>Zug</strong></span>“ für:</p>
<ul>
<li>* die Eisenbahn als Verkehrsmittel schlechthin, etwa in der Aussage: „Ich nehme den Zug.“</li>
<li>* eine Zugfahrt (A–B): „Dieser Zug endet hier.“ – Diese Aussage bezieht sich nicht auf das Ende eines Zuges (den letzten Wagen), sondern steht im Sinne von „Diese Zugfahrt endet hier.“; der Zug hat sein fahrplanmäßiges Reiseziel erreicht (B ist in diesem Fall Endstation). Das reale Ende eines Zuges wird als „Schluss“ (das vordere als „Spitze“) bezeichnet. Enden können Züge überall, durch einen Bahnbetriebsunfall sogar auf freier Strecke. Mit dem Enden eines Zuges ist jedoch die Zugfahrt nicht zwangsläufig zu Ende. Das ist zwar häufig der Fall – die Fahrzeugeinheit fährt dann beispielsweise als Rangierfahrt zum Abstell- oder Behandlungsplatz, doch kann die Zugfahrt auch mit neuer Zugnummer fortgesetzt werden oder in entgegengesetzter Fahrtrichtung neu beginnen.</li>
<li>eine Zug-Linie, beispielsweise einen der weltweit verkehrenden teils legendären Luxuszüge, wie Transsibirien-Express, Orient-Express, Blue Train, Rovos Rail, Royal Scotsman, Glacier-Express oder Bernina-Express</li>
<li>eine Zuggarnitur, die Zusammensetzung mehrerer Eisenbahnwagen, gleicher Bauart, zu einem Zug.</li>
<li>eine Zuggattung oder Produktklasse zur Unterscheidung von Komfort und Geschwindigkeit, die nicht nur bahnintern, sondern auch in den öffentlichen Fahrplänen verwendet wird. Zuggattungen bei Reisezügen sind zum Beispiel:
<ul>
<li>InterCityExpress (ICE)</li>
<li>InterCity (IC)</li>
<li>RegionalExpress (RE)</li>
<li>usw.</li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>Hinsichtlich der Art der Fahrzeuge und ihrer Anordnung im Zug werden folgende <span class=medium><strong>Zugarten</strong></span> unterschieden:</p>
<ul>
<li><strong>von einer Lokomotive beförderte</strong>, so genannte „lokbespannte“ Züge; die Lokomotive kann sich dabei an der Spitze oder an anderer Stelle im Zug befinden. In jedem Fall muss aber der Zug von der Spitze, ggf. von einem Steuerwagen aus, gesteuert sein</li>
<li><strong>Triebkopfzüge</strong>, sie bestehen aus mehreren im laufenden Betrieb nicht voneinander trennbaren Fahrzeugen ohne eigenen Antrieb und werden von je einem Triebkopf an den Zugenden bewegt und gesteuert, so beispielsweise der ICE 1 der DB AG oder</li>
<li><strong>Triebzüge</strong>, die aus mehreren im laufenden Betrieb nicht voneinander trennbaren Fahrzeugen mit eigenem Antrieb zusammengestellt sind und von je einem Steuerwagen oder selbst angetriebenen Endwagen mit Führerstand an den Zugenden gesteuert werden, beispielsweise der ICE 3 der DB AG</li>
<li><strong>Triebwagen</strong>, sie fahren als angetriebene Fahrzeuge entweder alleine oder als Einheit zusammen mit Mittel- und Steuerwagen</li>
<li><strong>Wendezüge/Pendelzug</strong>, sie werden vom Führerraum an der Spitze des Zuges gesteuert, während das Triebfahrzeug auch bei Fahrtrichtungswechsel seinen Platz am Ende oder zwischen den Reisezugwagen beibehält</li>
</ul>
<p><strong>Fernverkehr</strong></p>
<ul>
<li><strong>EuroCity</strong> (EC)<br />
        internationaler Zug, in Österreich auch im Binnenverkehr und teilweise als ÖBB-EC (OEC) bezeichnet</li>
<li><strong>Intercity</strong> (IC)<br />
        nationaler Zug, in Österreich teilweise als ÖBB-IC (OIC) bezeichnet</li>
<li><strong>InterCityExpress</strong> (ICE)<br />
    Hochgeschwindigkeitsverkehr mit Triebzügen (DB)</li>
<li><strong>InterCity Neigezug</strong> (ICN)<br />
        nationaler Neigezug (SBB)</li>
<li><strong>InterRegio</strong> (IR)<br />
        nationaler Zug (SBB) (bis 2006 auch DB)</li>
</ul>
<p>Daneben gibt es noch weitere Zuggattungen im Fernverkehr ausländischer Bahnen, die welche jedoch selten vorkommen.</p>
<p><strong>Nahverkehr</strong></p>
<ul>
<li><strong>Interregio-Express</strong> (IRE)<br />
        Schnelle Nahverkehrslinien (DB)</li>
<li><strong>Regional-Express</strong> (RE bzw. REX),
<li><strong>RegioExpress</strong> (RE), <strong>Eilzug</strong> (E)<br />
        Nahverkehrslinien mit größeren Halteabständen (D: RegionalExpress, CH: RegioExpress, A: RegionalExpress (REX))</li>
<li><strong>Regionalbahn</strong> (RB), <strong>Regio</strong> (R), <strong>Regionalzug</strong> (R)<br />
        Nahverkehrslinien mit Halt an allen Bahnhöfen (D: RegionalBahn, CH: Regio, A: Regionalzug)</li>
<li><strong>S-Bahn</strong> (S), <strong>Stadtbahn</strong> (STB), <strong>RegioTram</strong> (RT)<br />
        In Deutschland nicht zu verwechseln mit den Produktklassen der Deutschen Bahn, die gleiche Zuggattungen zu Gruppen mit gleichem Preis zusammenfassen. Im Raum Kassel wird das Stadtbahnsystem der DB als RT gekennzeichnet.</li>
</ul>
<p><strong>Güterverkehr</strong></p>
<p>Im Güterverkehr gibt es eine Vielzahl von Zuggattungen, die teilweise nur für wenige Züge verwendet werden. Ganz grob kann man jedoch folgende Einteilung treffen:</p>
<ul>
<li><strong>Ganzzüge</strong> (IK, CS, CT, teilweise mit weiteren Kennbuchstaben)<br />
        Züge, die für den Transport eines Guts vom Start- bis zum Zielbahnhof durchgehend verkehren</li>
<li><strong>Züge des Einzelwagenverkehrs</strong> (FR, FS, FZ, auch weitere Kennbuchstaben)<br />
        Züge, die einzelne Wagen oder Wagengruppen üblicherweise vom oder bis zum nächsten Knotenbahnhof befördern</li>
<p><strong>Nachtverkehr</strong></p>
<ul>
<li><strong>EuroNight</strong> (EN)<br />
        internationaler Schlafwagenzug</li>
<li><strong>CityNightLine</strong> (CNL)<br />
        internationaler Nachtzug mit Luxus-Schlafabteilen, gewöhnlichen Schlafwagen und &#8220;Schlafsesseln&#8221;</li>
<li><strong>DB NachtZug</strong> (NZ)<br />
        vorwiegend nationaler Nachtzug in Deutschland mit Sitz- und Schlaf- und/oder Liegewagen</li>
<li><strong>D-Nacht</strong> (DN)<br />
        Nachtzugkurswagen (DB) und Nachtzüge osteuropäischer Eisenbahngesellschaften</li>
</ul>
<p><strong>Sonstige</strong></p>
<ul>
<li><strong>Extrazug</strong> (CH), <strong>Entlastungszug</strong> (D), <strong>Sonderzug</strong> (D)<br />
        Nichtreguläre Züge zur Entlastung der Regelzüge beziehungsweise für besondere Aufgaben bei großem Verkehrsaufkommen oder Sonderfahrten.</li>
</ul>
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		<title>Schwebebahnausbau in Sonnborn</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 19:52:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[An den Wochenden 19./20. Juni und 3./4. Juli fuhr die Schwebebahn schon nicht wegen Vorbereitungen für den großen Ausbau im Sommer. Vom 16. Juli bis zum 26. August wird dann das Schwebebahngerüst an der Sonnborner Hauptkirche, in Höhe der Stütze 100, am Übergang von der Landstrecke zur Wasserstrecke, erneuert. Der Austausch von insgesamt zehn Brücken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den Wochenden 19./20. Juni und 3./4. Juli fuhr die Schwebebahn schon nicht wegen Vorbereitungen für den großen Ausbau im Sommer. Vom 16. Juli bis zum 26. August wird dann das Schwebebahngerüst an der Sonnborner Hauptkirche, in Höhe der Stütze 100, am Übergang von der Landstrecke zur Wasserstrecke, erneuert. Der Austausch von insgesamt zehn Brücken und neun Stützen steht dann an. Über den ganzen Zeitraum fährt dann die Schwebebahn nicht und wir müssen uns wieder mit dem nervigen, häufig überfüllten und oft verspäteten Schwebebahnexpress durchs Tal quälen. Ich habe für euch schon ein paar Fotos an der Baustelle eingefangen. </p>

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<p>Die Ausbautermine gibt es von den WSW als PDF-Dokument: <a href="http://www.wsw-online.de/mobilitaet/Downloads/Schweb/Kalender_2010.pdf" target="_blank">Termine  2010</a></strong><br />
Die WSW haben auch eine Baustellen-Webcam eingerichtet: <a href="http://www.wsw-online.de/unternehmen/WSW.TV/Mobil" target="_blank">Webcam Sonnborn</a></p>
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		<title>Arbeiten rund um Stütze 100 verfolgen</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Jun 2010 21:13:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Arbeiten am Schwebebahngerüst rund um Stütze 100 (siehe Beitrag &#8220;Pause für die Schwebebahn&#8220;) werde ich nach Möglichkeit verfolgen und das eine oder andere Foto &#8220;schiessen&#8221;. Wer es aber nicht schafft, dort vor Ort zu sein, kann über eine eigens dafür eingerichtete Webcam der WSW alles verfolgen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Arbeiten am Schwebebahngerüst rund um Stütze 100 (siehe Beitrag &#8220;<a href="http://eisenbahnblog.net/2010/06/18/pause-fuer-die-schwebebahn/" target=_blank">Pause für die Schwebebahn</a>&#8220;) werde ich nach Möglichkeit verfolgen und das eine oder andere Foto &#8220;schiessen&#8221;. Wer es aber nicht schafft, dort vor Ort zu sein, kann über eine eigens dafür eingerichtete <a href="http://www.wsw-online.de/unternehmen/WSW.TV/Mobil" target="_blank">Webcam</a> der <a href="http://www.wsw-online.de" target="_blank">WSW</a> alles verfolgen.</p>
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		<title>Schwebebahn fährt wieder</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 06:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schwebebahn nimmt am 19. April den Betrieb wieder auf. An den Stationen Oberbarmen, Werther Brücke, Völklinger Straße, Landgericht und rund um die Stütze 100 am Zoo sind bis zum Ende der Sanierungsarbeiten rund 60 Tonnen Material mit über 7000 Schrauben, Bolzen und Nieten ins Gerüst eingearbeitet worden. Zwischenzeitlich war sogar das Ende der Osterferien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align="justify"><img src="http://www.eisenbahnblog.net/gfx/neuerblauerenzian1.jpg" align="right">Die Schwebebahn nimmt am 19. April den Betrieb wieder auf. An den Stationen Oberbarmen, Werther Brücke, Völklinger Straße, Landgericht und rund um die Stütze 100 am Zoo sind bis zum Ende der Sanierungsarbeiten rund 60 Tonnen Material mit über 7000 Schrauben, Bolzen und Nieten ins Gerüst eingearbeitet worden. Zwischenzeitlich war sogar das Ende der Osterferien als Starttermin angepeilt worden, doch zum Schluss zeigte sich, daß dieser Zeitplan angesichts des Winters und des Umfangs der Arbeiten dann doch zu ambitioniert war. Der finanzielle Rahmen wurde mit zwei Millionen Euro eingehalten. Nach der Freigabe der Strecke ist an drei Tagen bis zum Betriebsstart auch noch Einiges zu erledigen. Die Schwebebahnwerkstatt beginnt zunächst damit, die Wagen wieder auf die Strecke zu bringen und Haupt- bzw. Zwischenuntersuchungen an den Fahrzeugen, die während der Betriebspause überholt wurden, mit Meßfahrten abzuschließen. Aufzüge und Weichen werden getestet, eben das ganze komplexe System überprüft, um einen reibungslosen Start zu gewährleisten. Dies alles wird allerdings ohne Fahrgäste durchgeführt.</p>
<p align="justify">Auch der weitere Ausbau wirft seine Schatten bereits voraus. In den Sommerferien wird in einer planmäßigen Betriebspause die Stütze 100, der Übergang von der Wasser- zur Landstrecke, ausgetauscht. Dazu ist bereits ein über 40 Meter hoher Kran aufgebaut worden. Zudem entsteht in der Wupper eine 100 Meter lange Montageplattform.</p>
<p align="justify">Mit der Wiederinbetriebnahme der Schwebebahn am 19. April geht ein neuer &#8220;Blauer Enzian&#8221; auf Tour. Die Mitarbeiter der Schwebebahn-Werkstatt in Vohwinkel haben einen  Zug mit dem frischen Lichtblau versehen, das bereits bei den 31 neuen WSW-Bussen vom letzten Jahr zu sehen ist. Der berühmte Vorgänger der blauen Bahn war 1962 als Prototyp eines Gelenkzuges aus zwei Wagen des Baujahrs 1950 entwickelt worden und bekam eine schmucke dunkelblaue Farbgebung spendiert. Die Bevölkerung war begeistert und nannte das einmalige Fahrzeug &#8220;Blauer Enzian&#8221;. Ob der Wagen 11 ein Einzelstück bleibt oder aber das Lichtblau auch für die neuen Wagen in Frage kommt, ist noch völlig offen.</p>
<p><span class="mini">Quelle: <a href="http://www.wsw-online.de" target="_blank">Wuppertaler Stadtwerke</a></span></p>
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		<title>Schwebebahn außer Betrieb</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 15:42:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Meldung &#8220;Schwebebahn steht ab morgen, 15.12.2009, bis Ostern 2010 still&#8221; ist seit heute auf der WSW-Homepage zu finden. Den genauen Wortlaut der Pressemeldung könnt ihr weiter unten nachlesen. Genaue Ausbautermine standen ja bisher noch nicht fest. Das wird ja dann besonders in den Berufsverkehrszeiten wieder anstrengend.


Altgerüst muss verstärkt werden &#8211; Schwebebahn steht bis Ostern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify><img src="http://www.eisenbahnblog.net/gfx/schwebebahn.jpg" class="alignright">Die Meldung &#8220;<strong>Schwebebahn steht ab morgen, 15.12.2009, bis Ostern 2010 still</strong>&#8221; ist seit heute auf der <a href="http://www.wsw-online.de" target="wsw">WSW-Homepage</a> zu finden. Den genauen Wortlaut der <strong>Pressemeldung</strong> könnt ihr weiter unten nachlesen. Genaue Ausbautermine standen ja bisher noch nicht fest. Das wird ja dann besonders in den Berufsverkehrszeiten wieder anstrengend.</p>
<p><span id="more-261"></span></p>
<ul>
<p align=justify><span class=mini><strong>Altgerüst muss verstärkt werden &#8211; Schwebebahn steht bis Ostern still</strong><br />
Im Erneuerungsprogramm der Wuppertaler Schwebebahn klaffen immer noch Lücken, die in den kommenden Jahren geschlossen werden sollen. Einige Passagen der Strecke sind über 100 Jahre alt. Seit langem werden diese Abschnitte von den Wuppertaler Stadtwerken besonders intensiv untersucht. Doch ein neues Gutachten hat gezeigt, dass die von den WSW getroffenen Maßnahmen nicht ausgereicht haben, des zunehmend schlechter werdenden Zustands einiger Gerüstteile Herr zu werden. Vor allem sinkende Temperaturen machen dem alten Baumaterial zu schaffen. Zwar ist die Strecke prinzipiell sicher, aber um auch letzte Sicherheitsbedenken auszuräumen, müssen einige Teile an der Altkonstruktion erneuert werden. Darum hat die Geschäftsführung der Wuppertaler Stadtwerke der absoluten Sicherheit den Vorrang gegeben und heute kurzfristig beschlossen, die Schwebebahn ab morgen, Dienstag, 15. Dezember, außer Betrieb zu nehmen. Da es sich um umfangreiche Montagearbeiten handelt, wird die Sperrung voraussichtlich bis Ostern andauern. Nach den Osterferien 2010 soll das Wuppertaler Wahrzeichen dann wieder ohne Einschränkungen zur Verfügung stehen. Während der Bauarbeiten wird ein Schwebebahnersatzverkehr eingerichtet.</span></p>
</ul>
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		<title>Schwebebahn-Zuganzeige</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 21:51:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Merlin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Wuppertaler Schwebebahn ist, wie der Name sagt, auch eine Bahn. Als Wuppertaler fahre ich selbst auch häufiger damit. Seit einiger Zeit wird auf den Zuganzeigen die Zeit bis zur nächsten und folgenden Bahn angezeigt. In der Regel klappt das auch, aber heute abend kurz nach 20 Uhr stand ich mit meiner Frau an der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify><a href="http://www.eisenbahnblog.net/gfx/folgezug.jpg" target="display"><img src="http://www.eisenbahnblog.net/gfx/folgezug-kl.jpg" border=0 class="alignright"></a>Die Wuppertaler Schwebebahn ist, wie der Name sagt, auch eine Bahn. Als Wuppertaler fahre ich selbst auch häufiger damit. Seit einiger Zeit wird auf den Zuganzeigen die Zeit bis zur nächsten und folgenden Bahn angezeigt. In der Regel klappt das auch, aber heute abend kurz nach 20 Uhr stand ich mit meiner Frau an der Haltestelle &#8220;Alter Markt&#8221; auf dem Bahnsteig um Bekannte zu verabschieden, als die Anzeige für die Fahrtrichtung Vohwinkel nebenstehenden Unsinn anzeigte. Mit einem Klick auf das Bild könnt ihr es vergrössern. Wie soll das möglich sein? Können die Schwebebahnen neuerdings überholen? Oder ist die Technik für die Anzeige vielleicht noch nicht ausgereift?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>NRW-Tag</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 22:56:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Am 30. August 2008 fand in Wuppertal der NRW-Tag statt. An diesem Wochenende war viel los im Tal. Ich habe mich in Sonnborn ins Getümmel gestürzt, denn dort wollte man ein historisches Postkarten-Motiv nachstellen in unmittelbarer Nähe der  Schwebebahnhaltestelle Zoo/Stadion.
Dafür wurde von den BMB (Bergische Museumsbahnen) von der Kohlfurth aus eine alte Straßenbahn nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p align=justify><img src="http://www.eisenbahnblog.net/gfx/nrw-tag-historisches-foto-kl.jpg" align=right>Am 30. August 2008 fand in Wuppertal der NRW-Tag statt. An diesem Wochenende war viel los im Tal. Ich habe mich in Sonnborn ins Getümmel gestürzt, denn dort wollte man ein historisches Postkarten-Motiv nachstellen in unmittelbarer Nähe der  Schwebebahnhaltestelle Zoo/Stadion.</p>
<p align=justify>Dafür wurde von den BMB (Bergische Museumsbahnen) von der Kohlfurth aus eine alte Straßenbahn nach Sonnborn gebracht. Kaiserwagen und Dampfzug verkehrten den ganzen Tag über, aber für das Foto stand nur ca. eine Minute zur Verfügung, da die Schwebebahn nicht lange stehen dürfte wegen den großen Menschenmassen und die Bahn läßt sowas auch nicht zu, da können die Veranstalter schon froh sein, wenn sie überhaupt die Gleise der Bahn benutzen dürfen. Zusätzlich waren Schauspieler dort, die wie zu Kaisers Zeiten gekleidet waren.</p>
<p align=justify>Bis auf eine geringe Verzögerung (1-2 Min.) und ein paar kleine organisatorische Patzer lief es aber ganz gut.</p>
<p>Hier sind ein paar Fotos vom NRW-Tag für euch:<br />

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	<!-- Thumbnails -->
		
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	<!-- Pagination -->
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