Wuppertal-Wetter
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Wuppertal
Wuppertal ist die größte Stadt des Bergischen Landes und versteht sich als Hauptstadt, Wirtschafts-, Industrie- und Kulturzentrum dieser Region. Die “Großstadt im Grünen” liegt südlich des Ruhrgebiets etwa in der geographischen Mitte der Metropolregion Rhein-Ruhr, zirka 30 Kilometer östlich von Düsseldorf, etwa 40 Kilometer nordöstlich von Köln und zirka 23 Kilometer südöstlich von Essen.
Koordinaten
| Standort: | Wuppertal-Barmen (Heckinghausen) |
| Koordinaten: | 51° 16′ 13″ N, 7° 12′ 29″ O |
| Höhe: | 170 m über NN |
| höchster Punkt im Stadtgebiet: | 350 m über NN (Lichtscheid) |
| tiefster Punkt im Stadtgebiet: | 100 m über NN (Wupper bei Müngsten) |
| Ausdehnung des Stadtgebiets: | 51° 10…19′ N, 7° 1…19′ O |

Geografische Lage
Wuppertal liegt in einem Bogen der Wupper entlang der Grenze zum Niederbergischen im Norden und den oberbergischen Hochflächen im Süden. Der südöstliche Teil des Stadtgebietes gehört zur Bergischen Hochfläche mit Höhen bis zu ca. 350 m, die durch tiefe Kerbtäler von Gewässer- und Bachläufen durchschnitten wird. Der nordwestliche Bereich des Stadtgebietes ist Teil des Niederbergischen Hügellandes, das Geländehöhen bis zu ca. 322 m aufweist.
Aufgrund der erheblichen Höhenunterschiede innerhalb des Stadtgebiets gibt es zahlreiche steile Straßen und viele Treppen. Daher gilt Wuppertal als die Stadt Deutschlands mit den meisten öffentlichen Treppen. Wuppertal wurde wegen seiner zahlreichen steilen, geraden Straßen (zum Beispiel in der Elberfelder Nordstadt) auch als “San Francisco” Deutschlands bezeichnet.
Schwebebahn
Wuppertal ist vor allem bekannt durch die weltberühmte, von Eugen Langen konstruierte und 1901 offiziell eröffnete Schwebebahn. Die 13,3 Kilometer lange Bahn ist technisch eigentlich eine Hängebahn und wurde schon bald nach ihrer Eröffnung zum Wahrzeichen der Stadt beziehungsweise der damaligen Städte.
Ihr Tragegerüst wird seit 1997 weitgehend und historisch werktreu erneuert; gleichzeitig werden die Haltestellen umgebaut und modernisiert. Die Schwebebahn bleibt damit, nach über 100 Jahren Betriebszeit, ein hochmodernes, sicheres und verhältnismäßig schnelles Nahverkehrssystem, das täglich von über 75.000 Fahrgästen genutzt wird. Durch die Neubauten bspw. der beiden Endbahnhöfe gehen allerdings Aspekte der Historie dieses Bauwerkes verloren. Legendär ist die Geschichte des Elefanten Tuffi, der 1950 aus der Schwebebahn in die Wupper sprang.

Wappen
Das Wappen der Stadt Wuppertal zeigt in Silber einen blau gekrönten, gezungten und bewehrten, zwiegeschwänzten roten Löwen auf einem goldenen Garnknäuel stehend und in den Pranken einen schwarzen Rost haltend. Die Stadtfarben sind rot-weiß. Das Wappen wurde am 29. Juni 1934 vom preußischen Staatsministerium verliehen.

Wupper (Ursprung, Flußlauf und Mündung)
Daten zur Wupper
27 Quellen (in einem Hochmoor), 113 Kilometer Länge,
397 Meter Höhenunterschied (431 Meter ü. NN an der Quelle)

Eine virtuelle Reise von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein
In der Ortschaft Börlinghausen finden sich 27 einsame Quellen zur Wupperquelle zusammen. Hier spricht man noch von der Wipper. Nachdem wir Holzwipper hinter uns gelassen haben gelangen wir in die Stadt Marienheide. Als nächstes erwartet und das malerische Wipperfürth. Ab hier verliert die Wipper ihren Namen und nennt sich von nun an Wupper. Nun geht es weiter nach Hückeswagen. Wir haben schon die Brucher-, Lingese-, Kerspe-, und Scherelinger Talsperre hinter uns gelassen, nun passieren wir die Bevertalsperre. Vor uns liegt die Wuppertalsperre und Radevormwald. Im weiteren Verlauf treffen wir auf den Wuppertaler Stadtteil Beyenburg. Hier betreten wir nun das eigentliche Wuppertal. Von Oberbarmen aus begleitet uns nun die Schwebebahn, die über unseren Köpfen quietscht. Das unter Denkmalschutz gestellte Verkehrsmittel und Wahrzeichen der Stadt verlässt uns erst wieder am Zoo. Von jetzt an müssen wir wieder alleine weiter. Doch wenn wir unsere Augen nach oben richten, begegnen wir einer weiteren technischen Meisterleistung. Eine 107 m hohe und 500 m lange Eisenbahnbrücke, die Müngstener Brücke, sie verbindet die Städte Remscheid und Solingen. In Solingen finden wir den ehemaligen Sitz der Grafen von Berg, Schloß Burg. Es geht weiter nach Leichlingen und treffen schon bald in Leverkusen ein. Mit einem Blick auf das Kreuz der Bayer AG verabschieden wir uns von der Wupper, die sich nun mit dem Rhein vereint.
Klima
Wuppertal liegt im nordwestdeutschen Klimabereich, wobei das maritime, subatlantisch geprägte Klima zu allgemein kühlen Sommern und relativ milden Wintern führt. Einflüsse des Reliefs und der Landnutzung führen dabei im Stadtgebiet zu lokal unterschiedlichen Ausprägungen der Klimaparameter Temperatur, Feuchte, Wind, Niederschlag und Strahlung.
An den Höhen des Bergischen Landes treffen feuchte atlantische Luftmassen mit den vorherrschenden westlichen Luftströmungen erstmals auf ein Hindernis und werden gestaut. Dadurch steigen die Wolken in höhere Luftschichten, die gewöhnlich kälter sind, kondensieren und regnen als so genannter Steigungsregen ab. Die durchschnittlichejährliche Niederschlagsmenge mit 1116 mm im Tal und 1183 mm auf den Höhen ist etwa doppelt so hoch wie in der Hauptstadt Berlin und gehört damit zu den höchsten in einer deutschen Stadt. Die niederschlagsreichsten Monate sind der Dezember und der Juni. In der Redensart “In Wuppertal werden die Kinder mit dem Regenschirm geboren.” spiegelt sich diese Tatsache auch im Volksmund wider.
Wetterstation
Seit einigen Jahren besitze ich eine eigene Wetterstation und beobachte das Wetter. Eines Tages entschied ich mich dazu, die Wetterdaten in Projekt “Wuppertal-Wetter” der Allgemeinheit zugänglich zu machen. Leider hat sich zeitweise die Technik gegen mich verschworen, so daß leider die Daten nicht von Anfang an zur Verfügung stehen. Über den Menüpunkt “Wetter” könnt ihr in diversen Unterpunkten die verfügbaren Daten abrufen.
Vergangene Projekte über Wuppertal wie “Wupper-Geschichten” und “Tal-Portal” habe ich beendet, da in Wuppertal augenscheinlich mehr gegeneinander statt miteinander gearbeitet wird (bis hin zu gerichtlichen Instanzen) und man andere ehrer als Konkurrenten anstatt Partner ansieht. Außerdem scheinen nur wenige wirklich kreativ zu sein, denn es ist schon verwunderlich wenn selbst lokale Medien bzw. Internetpräsenzen die gleichen Themen wie man selbst mit 1-2 Wochen Verzögerung veröffentlichen. Wie auch immer, noch wohne ich in Wuppertal.
Quelle(n): eigene Recherche und Wikipedia










