NUL-Device

NUL-Device – Daten-Nirwana – Schwarzes Loch
Bereits in der Schulzeit begann ich mich für Computer zu interessieren, später kamen Elektronik und Telekommunikation dazu. Im Laufe der Jahre sammelte sich somit einiges Wissen, daß ich für eigene Zwecke (Nachschlagewerk) zusammengefaßt habe. Aus Erfahrung weiß ich wie häufig Fragen dazu aufkommen, daher habe ich einges online gestellt. Alles ist nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr, hier aufgeführt.
Weitere Themen sind geplant. Rückmeldungen sind erwünscht (über die Kontaktmöglichkeiten im Impressum).
NUL
NULL
Anschaulich betrachtet ist die Null (aus dem Lateinischen nullus – keiner) ein Symbol für das Nichtvorhandensein von Elementen oder Gegenständen. Viele Kulturen des Altertums hatten keine Zahl Null, weil sie sie nicht benötigten (sie rechneten nur mit positiven Zahlen). Im Lateinischen wurde anstatt einer Zahl Null das Wort “nihil” (dt.: nichts) verwendet. Im arabischen Zahlensystem wird die Zahl Null durch die Ziffer 0 dargestellt. Von der Ziffer 0 und der Zahl Null ist zu unterscheiden der Wert NULL in Feldern von Datenbanken oder Programmiersprachen, der leer, unbestimmt, “ohne Wert” meint.
NULLWERT
Als Nullwert (kurz NULL, NIL oder ()) bezeichnet man in der Informatik einen Zustand, der das Fehlen eines Wertes anzeigen soll. Nach Edgar F. Codd unterscheidet man zwei Arten von NULL: die Abwesenheit eines Wertes, weil keiner existiert, oder die Abwesenheit, da man den Wert (noch) nicht kennt. Ein Nullwert steht für die Abwesenheit eines Wertes, ein Nullwert ist aber gleichzeitig ein Wert.
NUL
NUL ist eine häufige Abkürzung für das ASCII-Steuerzeichen mit der Code-Position 0. Dieses wurde ursprünglich als bedeutungsloses Füllzeichen verwendet, um bei synchroner Datenübertragung die Pausen bei Verzögerungen auf der Senderseite zu überbrücken, ohne die eigentlich zu übertragenen Nutzdaten zu beeinflussen. Die meisten modernen Übertragungsverfahren benötigen kein derartiges Überbrückungszeichen mehr.
/dev/null
In Unix-artigen Betriebssystemen ist /dev/null der POSIX-genormte Name für eine virtuelle Gerätedatei. Alle Daten, die in diese Datei geschrieben werden, werden verworfen. Lesezugriffe liefern keine Daten, sondern End of File (EOF). Sie kann dazu benutzt werden, Ausgaben oder Fehlermeldungen an das Terminal zu verhindern. In der Netzkultur ist /dev/null ein umgangssprachlich verwendeter Begriff für ein (virtuelles) Schwarzes Loch, meist als Kommentar zur (angeblich) nicht vorhandenen Qualität eines Beitrags/einer Aussage.
Nullgerät
Das Nullgerät (auch Nulldevice) ist ein virtuelles Ausgabegerät. Es wird unter verschiedenen Betriebssystemen verwendet. Es dient dazu, vor allem in Stapelverarbeitungsdateien Ausgaben eines Befehles zu unterdrücken. Die Ausgaben werden zu diesem Zweck an das Gerät umgeleitet. Unter Windows/MS-DOS ist es das Gerät Nul:. Unter Linux und Unix ist es /dev/null. Unter AmigaDOS Nil:.
Schwarzes Loch
Ein Schwarzes Loch ist ein Objekt, an dessen Oberfläche die Schwerkraft so stark ist, dass nichts dieses Objekt verlassen kann – noch nicht einmal Licht. Daher kann man Schwarze Löcher auch nicht direkt beobachten, sondern kann nur durch ihre Auswirkungen auf ihre Umgebung auf ihre Existenz schließen, zum Beispiel durch intensive Röntgenstrahlung die von der extrem erhitzten Materie abgestrahlt wird, die gerade in ein Schwarzes Loch hineinspiralt.
Man unterscheidet stellare Schwarze Löcher (stellar black hole) und supermassereiche Schwarze Löcher (supermassive black hole): Stellare Schwarze Löcher sind eine Folge der Sternentwicklung: Während massearme Sterne wie unsere Sonne ihr Leben recht unspektakulär als auskühlender Sternenrest beenden (als so genannter Weißer Zwerg), sieht das bei Sternen, die die vielfache Masse unserer Sonne haben anders aus: Sie explodieren am Ende ihres Lebens als Supernova und der übrig bleibende Sternenrest kann zu einem Schwarzen Loch kollabieren. Diese Schwarzen Löcher haben vielleicht acht bis 15 Mal die Masse unserer Sonne.
Supermassereiche Schwarze Löcher können die Millionen bis Milliardenfache Masse unserer Sonne haben und finden sich vermutlich in den Zentren der meisten Galaxien. Wie sie entstanden sind und wie ihre Entstehung mit der Entwicklung der Galaxien zusammenhängt ist Gegenstand aktueller Forschung.
Internet
Das "at" (engl.) oder auch "Klammeraffe" genannt. Das Zeichen dient zur Trennung in einer E-Mail-Adresse, nach der Art Name@Domäne.de. Auf der PC-Tastatur mit der Tastenkombination "Alt Gr" und "Q" zu erzeugen.
Bits per Sekunde. Das ist das Maß der Datenübertragungsgeschwindigkeit eines Modems. Die schnellsten analogen Modems (z.B. mit dem V.90-Standard) arbeiten mit 56.000 bps (allerdings nur in einer Richtung). Acht Bit entsprechen ein Byte.
Ist eine Software, die die Navigation im WWW ermöglicht. Die bekanntesten Browser sind der "Netscape Navigator", der "Microsoft Internet Explorer" und der "Mozilla Firefox".
= Zwischenspeicher. Man unterscheidet zwischen RAM-Cache (im Arbeitsspeichermodul) und Festplatten-Cache. Browser legen vor allem Bilder der zuletzt aufgesuchten WWW-Seiten auf der Festplatte ab.
Aus dem Englischen: "Geplauder", "Schwätzchen". Chats sind Online-Unterhaltungen zwischen mindestens zwei Netzteilnehmern. "Chat-Boxen" sind Diskussionsforen, in denen Live-Dialoge abgehalten werden.
Eine Arbeitsstation im Netzwerk.
Kleine Dateien auf dem Computer, in der ein Webserver Informationen zum späteren Gebrauch hinterlässt. Gibt man z.B. Namen und Adresse an, um Zugang zu einer Seite zu erhalten, werden diese Infos in einer Cookie-Textdatei auf der Festplatte gespeichert. Diese Informationen stehen somit zukünftig bei den nächsten Zugängen auf diese Seiten zur Verfügung.
a) = Domain Name Server. Auf diesem Server liegt das Domain Name System.
b) = Domain Name System. Dieses System übersetzt die Adresse eines Computers (z.B. www.bitbahnhof.de) in einen Code mit vier Zahlen, die mit Punkten voneinander getrennt werden (z.B. 193.189.224.77). Solche Zahlen-Adressen sind nötig, weil ein Computer eigentlich nur diese Sprache versteht. Siehe auch "Nameserver".
(Haupt-)Adresse eines Anbieters im WWW (z.B. www.kontent.com).
Englisch für "herunterladen". Im Internet können viele Programme kostenlos auf die eigene Festplatte geladen werden. Viele Firmen nutzen diese Möglichkeit, um z.B. die aktuellsten Treiber für ihre Hardware den Anwendern zur Verfügung zu stellen.
Auch "Electronic Mail" = Elektronische Post. Es bezeichnet den Versand von Daten über digitale Netze.
Abkürzung für "Frequently Asked Questions". Englisch für "häufig gestellte Fragen".
Abkürzung für "File Transfer Protokoll". Dieses Protokoll reguliert die Überführung von Dateien zwischen Computern.
Ein Computer oder ein Programm, das Daten von einem Protokoll in ein anderes übersetzt. Das Internet benutzt nur das einheitliche Protokoll TCP/IP. Gateways sind z.B. erforderlich, wenn ein "Firmen-Netzwerk" mit dem Protokoll IPX/SPX arbeitet und E-Mail-Nachrichten zu einer anderen Firma übermitteln werden sollen. Dann schaltet sich das Gateway ein und übersetzt von IPX/SPX in TCP/IP. Das funktioniert auch umgekehrt. Sollen Nachrichten empfangen werden, so übersetzt das Gateway von TCP/IP in IPX/SPX.
Grafischer Einstiegspunkt zu allen Informationen, die eine Web-Site bzw. ein Server bereitstellt. Die Homepage enthält i.d.R. Informationen und Links zu weiterführende Ressourcen.
Abkürzung für "Hyper Text Markup Language". Es ist die Beschreibungssprache, die im World Wide Web verwendet wird und die es erlaubt, Verbindungen (sogenannte Links) zu anderen Präsentationen herzustellen.
Abkürzung für "Hyper Text Transfer Protokoll". HTTP ist die Grundlage für die Übertragung von HTML-Seiten im WWW.
Die Verknüpfung zwischen zwei Dokumenten im WWW. In WWW-Dokumenten sind Links entweder als unterstrichener und farblich abgehobener Text oder als farbig eingerahmte Grafik erkennbar. Durch Bewegen der Maus auf einen Link verändert sich der Mauszeiger. Externe Links sind Verknüpfungen zwischen zwei unabhängigen Dokumenten, interne Links sind Verweise innerhalb eines Dokuments.
Symbol auf einer grafisch orientierten Benutzeroberfläche, über welches man Programme (-module) starten kann.
Interaktivität bedeutet, dass der Nutzer in den Programmablauf eingreifen kann.
Weltweit größtes Online-Informationssystem mit ca. 40 Mio. Nutzern, dezentral organisiert. Diente anfangs militärischen Zwecken.
(siehe "Browser")
Adressen eines einzelnen Computers im Internet. Die IP-Adresse besteht aus vier Zahlen von 0-255, jeweils durch Punkte getrennt, z.B. 193.189.224.77. Jede Adresse ist im Internet einmalig. Damit ein Benutzer möglichst wenig mit solchen Zahlen zu tun bekommt, gibt es einen Service, der IP-Adressen in alphanumerische Namen verwandelt (siehe "DNS").
(siehe "Hyperlinks")
Privat oder kommerziell betriebener "elektronischer Briefkasten", in dem Nachrichten oder Daten hinterlegt werden können, auf die andere Mailboxbenutzer Zugriff haben.
Technologie zur Präsentation von Informationen, bei der bisher strikt getrennte Medien wie Text, Bild, Ton, Animation oder Video zusammenwirken.
Computer, auf dem DNS läuft. Jeder Internetanbieter hat einen Nameserver, der alle Web-Adressen (z.B. www.kontent.com) in die richtige Zahlenbezeichnungen (z.B. 193.189.224.77) übersetzt (-> Dolmetscher).
(siehe "Browser")
Diskussionsbereiche, in dem die Benutzer des Internets diskutieren, kommentieren oder Fragen stellen. Jede Newsgroup widmet sich einem bestimmten Thema.
Abkürzung für "Network News Transfer Protokoll". Diese Protokoll ermöglicht den Transport von Newsgroups über das Internet.
Informationsdienste, die über eine Standleitung zwischen Computer und Zentralrechner den Zugriff auf elektronische Daten ermöglichen.
Regelsatz für die Überführung von Daten über ein Netzwerk. Solche Protokolle gibt es auf mehreren Ebenen: Das grundlegende Protokoll, das alle Kommunikationen im Internet regelt, heißt "TCP/IP"; daneben benutzen die unterschiedlichen Programme auch andere Protokolle. So sind "HTTP" und "FTP" zwei solcher Protokolltypen.
Anbieter von Internet-Zugängen und Online-Dienstleistungen.
Grafische Gestaltung von Bildschirmoberflächen.
Suchhilfen oder Suchcomputer im Internet. Bekannte Search-Engines sind z.B. "Lycos", "Yahoo", "Web Crawler" und "Altavista".
Computer, der Dienstleistungen anbietet. Etwa ein "Webserver", der den Zugang zu Webseiten ermöglicht. Oder ein "Mailserver", der E-Mail verwaltet.
Abkürzung für "Transmission Control Protokoll / Internet Protokoll". Dieser Standard macht die ganze Sache erst möglich; es ist die grundlegende Sprache des Internets. Diese Protokolle verpacken die Inhalte einer Website in kleine Pakete und schickt diese auf unterschiedlichste Wege zum Empfänger, wo das TCP/IP dann wieder dafür sorgt, dass die Pakete in der richtigen Reihenfolge zusammengesetzt werden.
Das Gegenteil von Download: Überführung einer Datei aus dem eigenen Computer zu einer Maschine des Internets.
Abkürzung für "Universal Ressource Locator". Die Adresse für eine beliebige Information im Internet. Sie setzt sich aus dem Servernamen, ggf. einigen Verzeichnissen und dem Dokumenttitel zusammen, z.B. http://www.muster.xyz/deutsch/portrait/index.html.
Nutzer des Internets.
Computer, der ständig an das Internet angeschlossen ist, Webseiten enthält und diese an Browser liefert, die auf diese Sites Zugriff haben wollen.
Abkürzung für "World Wide Web". Meistgenutzter Dienst des Internets mit grafischer Benutzeroberfläche. Wichtigstes Merkmal ist das "Hypermediasystem": Ein System von Verweisen (Hyperlinks), durch das beliebig viele Ressourcen (Dokumente) miteinander verknüpft werden können.









